Unsere innere Haltung      

Unsere Haltung spiegelt sich in dem von uns gewählten Namen DaseinHaus wider. Dasein heißt für uns: So gut es geht, uns selbst spüren und das in uns da sein und sich entfalten lassen, was ist. Dabei können wir erfahren, dass Empfindungen wie Freude, Liebe, Kraft und Frieden sich vertiefen. Empfindungen von Anspannung, Schmerz, Angst, Wut, Hass, Leere können sich weiten und wandeln, wenn es uns gelingt, sie geschehen zu lassen und dabei ihr Gewordensein und damit uns selbst zu verstehen. 

In dieser Haltung begleiten wir seit Jahren Menschen bei inneren Prozessen. Wir berücksichtigen dabei, dass es besonders bei vorliegendem Trauma notwendig ist, den Fokus des Daseinlassens zunächst auf die vorhandenen Ressourcen zu richten. Damit wird innerer Halt erfahrbar, der es ermöglicht, dass wir auch schwierige Empfindungen geschehen lassen, besser halten und lösen können.

Die Idee des DaseinHauses ist jahrelang in uns gereift und schließt den Mythos des Verwundeten Heilers mit ein. Der Heiler (Therapeut, Berater, Arzt) ist wie alle Menschen - und manchmal mehr als die anderen - selbst verletzt. Auch er benötigt Unterstützung darin, seine Wunden freundlich anschauen zu können, zu verstehen und Schritte der Heilung zu gehen. Den Raum dafür wollen wir gern zur Verfügung stellen. 

 

Unsere innere Haltung ist besonders geprägt durch unsere jahrzehntelange tägliche Übung der Stille-Meditation und Schulung im Ridhwan-Training.